Genehmigungsverfahren beschleunigen: So erhalten Sie Ihre Baugenehmigungen schneller

Wie schnell erhalten sie ihre Baugenehmigungen?

In der Regel sind es 18-20 Monate, bis Genehmigungsverfahren neuer Standorte in der Telekommunikationsbranche bewilligt werden1. Bei Windrädern sieht es nicht anders aus: 24 Monate vergehen von der Antragsstellung bis zur Baugenehmigung in Hessen2. Nachvollziehbar sind daher die Forderungen aus der Infrastrukturbranche, die Last der Bürokratie zu senken und dadurch den Ausbau von Mobilfunk-Netzen und nachhaltiger Energiequellen voranzutreiben. So ist es kein Wunder, dass einige Unternehmen sogar dazu übergehen mit dem Bau zu starten, bevor die Genehmigungen dafür erteilt wurde. Dafür nehmen sie das Rückbaurisiko in Kauf, sollte der Bauantrag doch abgelehnt werden.

Der Genehmigungs-Dschungel

In Deutschland gibt es über 1000 Varianten von Baugenehmigungsanträgen. Je nach geplanter Lage des Bauprojektes, kommen noch weitere Anforderungen hinzu: liegt ihr Mobilfunkstandort über 600 Metern? Dann benötigen sie ein Eislastgutachten, welches aufgrund der wenigen Anbieter oft 6 Monate oder länger beanspruchen kann3. Wird dies während der Planung nicht erkannt, erhalten sie zwar eine Nachforderung der Behörde – dann ist es aber schon zu spät. Der Standort verzögert sich um 6 Monate.

Dass diese Fälle keine Seltenheit sind, zeigen auch die Zahlen: laut Bitkom-Präsident Achim Berg stecken mehr als 1000 Mobilfunkstandorte in Deutschland in komplexen Genehmigungsverfahren fest. Die Gründe: undurchsichtige Anforderungen, mangelndes Know-How bei Dienstleistern und das große Problem der Koordination zwischen Bauherr, Generalunternehmern und den Behörden. Insbesondere bei der Erfüllung von Nachforderungen wird dies zum Problem. Aufgaben müssen verteilt, Termine verfolgt und Informationen aktuell gehalten werden. Wird eine Nachforderung nicht fristgerecht erbracht, droht die Gefahr, dass die Behörde das Genehmigungsverfahren beendet. Dann muss neu eingereicht werden und die bisherige Arbeit war umsonst.

Wenn man als Antragsteller jetzt noch keine richtige Strategie entwickelt hat, um mit der Vielzahl an Genehmigungen, Anträgen und aktuellen Nachforderungen umzugehen, kann es also teuer werden.

Wie wurde bisher versucht, mit den komplexen Genehmigungsverfahren umzugehen?

Excel, E-Mails und Outlook-Termine mögen für viele in ihrer täglichen Arbeit unverzichtbar sein – mit ihnen allein lässt sich aber nicht das Koordinations- und Informationsproblem in Genehmigungsverfahren lösen. Dazu fehlt die zentrale Datenquelle, eine Single Source of Truth.

Eine typische Situation

In einem Gespräch zwischen Sabine, einer Mitarbeiterin bei einer TowerCo, und ihrem Vorgesetzten Thomas, wird die Herausforderung des Überblicks über die laufenden Genehmigungen angesprochen. Sabine erklärt, wie die mangelhafte Datenlage es schwierig macht, Verzögerungen bei Genehmigungen zu erklären. Thomas zeigt Verständnis und fragt, warum Genehmigungsverfahren unterschiedlich schnell verlaufen und wie oft Fristen bereits verlängert wurden. Sabine entgegnet, dass sie diese Informationen nicht einfach aus ihrer Excel-Tabelle auslesen kann. Sie müsste dazu E-Mails durchforsten, Kalenderereignisse überprüfen und Daten standardisieren. Deshalb wünscht sie sich eine Möglichkeit, in Zukunft auf diese und ähnliche Fragen schneller Antworten zu finden.

Wie Genehmigungsverfahren transparent und schneller werden

Ein zentraler Daten-Hub bringt Ordnung ins Chaos

Um ihre Baugenehmigungen wirklich schneller zu erhalten, müssen sie zuerst Transparenz schaffen. Wozu werden die meisten Nachforderungen gestellt? Welche Nachforderungen werden in der Regel zeitgerecht erfüllt? Welche nicht? In welchen Regionen geht es schneller? Zur Beantwortung dieser Fragen benötigen sie Daten. Ein zentraler Daten-Hub mit standardisierten Abläufen liefert ihnen diese, ohne dass sie etwas dafür tun müssen.

Übersicht über alle Genehmigungsverfahren
Nachforderungen in einem Genehmigungsverfahren

Kollaboration und klare Zuständigkeiten

Sobald sie ihre Single Source of Truth haben, können sie diese mit Informationen befüllen. Dabei weisen sie Aufgaben an Personen zu und arbeiten mit allen Beteiligten – intern und extern – in einem Tool zusammen. Dabei ist sichergestellt, dass ihre Partner nur die Informationen sehen, die sie sehen sollen.

Nachforderungen zur Baugenehmigung koordiniert und schnell bearbeiten

In Kombination mit gut abgestimmten Prozessen sind sie nun bereit ihre Genehmigungsverfahren zu verwalten, Aufgaben zu verteilen, Nachforderungen zu erfüllen, Fristen einzuhalten und mit ihrer neu gewonnene Transparenz die Qualität zu erhöhen und nachhaltig schneller zu werden.

Kostenfreies Webinar: so kommen sie zu ihrem Daten-Hub

In unserer Webinar-Reihe zeigen wir ihnen, wie sie ihren eigenen Daten-Hub mit Open-Source-Tools ganz einfach selbst aufbauen können. Dabei zeigen wir ihnen das gesamte Set-Up, wie sie ihre Daten reporten können und wie die sichere Zusammenarbeit mit Partnern funktioniert.

Melden sie sich hier an, damit 2024 auch ihre Genehmigungsverfahren schneller und transparenter werden.

Die Webinar-Reihe startet am 19.03.24.

Quellen

  1. https://www.zeit.de/news/2022-01/22/mobilfunk-masten-erst-bauen-dann-genehmigen? ↩︎
  2. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/genehmigung-von-windraedern-in-hessen-dauert-im-schnitt-24-monate-18267285.html ↩︎
  3. https://www.cwe.rwth-aachen.de/projekte/sonderlaste-projekte/eislastgutachten/ ↩︎

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